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Tipps

Nachstehend habe ich einige Tipps, die Ihnen bei der Anschaffung Eurer Malutensilien helfen können:

Die besten Erfahrungen habe ich mit Aquarellfarben der Marke "Schmincke" (Horadam) gemacht. Diese haben einen hohen Anteil an Farbpigmenten und sind fein abtönbar. Ausserdem bleichen sie im Gegensatz zu günstigeren Schüler- oder Studienfarben nicht aus und sind ergiebiger.

Aquarellfarben sind in kleinen, sogenannten halben Näpfen, ganzen Näpfen und Tuben erhältlich. Ich persönlich bevorzuge ganze Näpfe. Wenn die Farbe leer ist, fülle ich diese mit einer Tube wieder auf. Denn Tuben sind im Verhältnis zu Näpfen preisgünstiger.

Nachstehend habe ich die Farben aufgelistet, welche mir für die Bestückung eines Aquarellkastens als sinnvoll erscheinen, da diese auch untereinander sehr gut zu miischen sind:

    • Echtgelb Hell

    • Indischgelb

    • Kadiumrot hell

    • Krapplack dunkel

    • Ultramarinblau

    • Indigo

    • Maigrün

    • Olivgrün

    • Lichter Ocker

    • Englischrot hell

    • Sepiabraun

    • Sienna gebrannt

    • Elfenbeinschwarz
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Grundsätzlich kann man auf jeder Art von Papier malen, ich empfehle jedoch
die Verwendung von speziellem Aquarellpapier, da hier die Farbe ihre volle Leuchtkraft entfalten kann.

Aquarellpapier gibt es in verschiedenen Formaten, Körnungen, Qualitäten und Färbungen. Man kann einzelne Bögen oder Blöcke mit unterschiedlicher Blattzahl kaufen.

Einzelbögen müssen vor dem Bemalen nass oder feucht auf eine glatte, feste Unterlage aufgezogen werden. Die Ränder werden dann mit speziellem Klebeband auf der Unterlage fixiert. Beim Trocknen spannt und glättet sich dann der Bogen wieder.

Wenn man sich für den Kauf eines Blockes entscheidet, sollte man darauf achten, dass alle vier Seiten des Blockes verleimt sind. Dies verhindert, dass sich das Papier beim Bemalen zu stark wellt.

Ich benutze in der Regel Aquarellpapier mit einer Stärke von 250 - 300 g/m² mit mittlerer Körnung. Schwächeres Aquarellpapier wellt sich leichter, vor allem wenn man die Naß-in-Naß-Technik anwendet. Auch ist es von Vorteil, wenn das Papier hadernhaltig ist, da dann die Farben besser verlaufen und kräftiger zur Geltung kommen.

Auch bei der Auswahl der Pinsel sollte man auf bestimmte Kriterien achten.
Der Pinsel sollte im nassen Zustand eine perfekte, feine Spitze haben.
Außerdem muss das Haar so elastisch sein, dass es sich wieder aufrichtet, wenn man mit dem "Bauch" des Pinsels gemalt hat.

Hochwertige Aquarellpinsel verlieren in der Regel keine Haare, sie nehmen viel Farbe auf und verteilen diese gleichmäßig auf dem Blatt.

Rotmarderhaarpinsel sind qualitativ sehr hochwertig und somit auch die teuersten Pinsel auf dem Markt. Die Spitze des Pinsels (auch Schluss genannt) ist so fein, dass man auf dünne Pinsel gut verzichten kann. Die Haare sind sehr elastisch und nehmen die Farbe sehr gut auf.

Von Borstenpinsel würde ich eher abraten, da diese aufgrund der dicken Haare für die Aquarellmalerei ungeeignet sind.

Reine Synthetikfasern sind zwar verhältnismäßig günstig, nehmen aber meines Erachtens zu wenig Farbe auf und geben diese viel zu schnell an das Papier ab. So können unschöne Kleckse auf Ihrem Bild entstehen. Ein gleichmäßiger Farbauftrag ist oft schwierig.

Eine Alternative zu den teuren Rotmarderhaarpinseln sind Mischhaarpinsel. Bei diesem Produkt wird Naturhaar und Kunsthaar gemischt. Ich selbst arbeite zum größten Teil mit solchen Pinseln. Sie sind preisgünstiger als Marderhaarpinsel, haben eine feine Spitze und die Fähigkeit viel Farbe aufzunehmen und diese wieder gleichmäßig abzugeben.

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Bei der Pflege der Pinsel ist zu beachten, dass man diese niemals im Wasser stehen lassen sollte, da sich sonst die Haare verbiegen.

Der Pinsel sollte nach der Benutzung mit lauwarmen Wasser gründlich ausgespült werden. Hierfür kann man auch hin und wieder Kernseife benutzen, denn diese sorgt für eine Rückfettung des Pinselhaares.

Fazit

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man sich am Anfang qualitativ gute Utensilien zulegen sollte. Denn oft liegen die Anfangsschwierigkeiten nicht an einem selbst, sondern am Material und man verliert schnell die Lust am Malen. Sie werden sehen, es zahlt sich aus !