Juli 2010: Planeten in Ungarn

Sonntag, 18.07.2010:

Peter von Krusenstern, schon bekannt aus anderen Projekten an denen ich teilgenommen habe, fragte mich vor kurzem, ob ich Lust hätte am „Planetenprojekt“ teilzunehmen.
Ich muss dazu sagen, dass es dieses Projekt schon länger gibt, ich aber beim ersten Mal leider nicht genug Zeit für die Teilnahme hatte.
Schild
Damals wurden die Bilder in Deutschland ausgestellt. Und zwar im Maßstab 1 : 10 Millionen! Das entspricht einem Verhältnis von 1 Millimeter zu 10 Kilometer.
Und genau in diesem Maßstab war das Projekt Planeten in Deutschland aufgebaut – nicht in der Größe der Planeten, aber in der Entfernung der Planeten zueinander.

Hier mal ein Beispiel: Wenn die Sonne in Frankfurt am Main stationiert ist, dann findet man den Merkur ebenfalls in Frankfurt, nur zwei Straßenzüge weiter. Den Saturn dagegen würde man im Raum Bonn finden.

Mit diesem Projekt möchten wir die Dimension unseres Sonnensystems veranschaulichen, welches raummäßig nur einen ganz kleinen Teil in unserer Galaxie -der Milchstraße- einnimmt, welche wiederum nur eine von unzähligen uns bekannten Galaxien ist.Sonnensystem

Jetzt geht dieses Projekt in die zweite Runde, und zwar nach Ungarn, und dieses mal bin ich dabei!

Den Maßstab 1:10 Mio. können wir in Ungarn jedoch nicht anwenden, denn die Entfernungen von Landesgrenze bis Landesgrenze sind weit weniger als 600 Kilometer. Deshalb gilt hier der Maßstab 1:20 Mio.
Ich habe mich für den Planeten Uranus uranus-detailentschieden. Warum? Ehrlich gesagt war das eine Entscheidung aus dem Bauch heraus. Vielleicht weil der Uranus Planet ist, den kaum einer kennt.
Der Uranus ist der 7. Planet in unserem Sonnensystem und ist ein Gasplanet. Er ist in etwa viermal so groß wie die Erde.

mel-mit-uranus
Die Farbe ist blassgrün bis hellblau und, was mir ebenfalls nicht bekannt war, er hat Ringe.
Die Ringe sind dunkel und blaß und deshalb nicht leicht zu erkennen. Erst im Jahr 1977 wurden die Ersten der insgesamt 13 Ringe des Uranus entdeckt.
Also habe ich mich ans Werk gemacht und mir erstmal eine 1 qm große Leinwand beschafft. Dann hab ich tagelang überlegt, wie ich diese große Leinwand füllen soll. Und eines abends hab ich dann einfach losgelegt.

Das Projekt startet im September. In welche Städte die Bilder gehen, steht noch nicht exakt fest. Aber die Umlaufbahnen sind bekannt und so könnte es aussehen. Für meinen Uranus kommen folgene Städe in Betracht:
Sargótarján, Gyöngyös, Mezötúr oder Sarkad

Umlaufbahnen

 

 

 

 

 

 

 

Januar 2011
Das Projekt hat sich etwas verzögert. Die Bilder sollten nun im Januar fertig verpackt und verschickt werden. Ich habe mir im Baumarkt Luftpolsterfolie besorgt und meinen Uranus schön dick eingepackt. Ganz schön groß, so ein Paket! 🙂

Zuerst geht das Bild nach Sarkad in Ungarn. Am 22.01.2011 hab ich mein „Päckchen“ verschickt und am 31.01. hat es dann seinen Bestimmungsort erreicht. Juhu! Es ist unversehrt angekommen!

Die Gemeinschaftsausstellung mit all unseren Planeten begann am 15.02. im Heimatmuseum in Sarkad und dauert noch bis zum 18.03.2011.
sarkad1 sarkad2

 

 

 

 

Seither ist der Uranus mit den weiteren Planeten in Ungarn unterwegs.

Weitere Infos gibt es hier: Planeten in Ungarn

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