April 2013: MOONomenta – die 1. Kunstausstellung auf dem Mond

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12.04.2013 – Die Vernissage

Achim Brockhage, ein teilnehmender Künstler aus Heilbronn organisierte eine kleine Vernissage und Vorstellung des Projektes in Heilbronn. Die „Vernissage“ war im Biergarten des ASV in der „Kleinsten Galerie der Welt.“
Anfangs war ich etwas skeptisch, weil ich mir das gar nicht vorstellen konnte…aber als wir dann dort waren muss ich sagen: Echt witzig und einfallsreich: In einem Biergarten steht ein kleines Holzhaus, dass innen mit schwarzem Stoff verkleidet ist und Spots (für ne gute Beleuchtung) an der Decke hat. Auf diesen 4 – 5 qm können Hobbykünstler Ihre Werke präsentieren.

Kleinste Galerie der Welt
Kleinste Galerie der Welt

Dort wurde die MOONomenta vorgestellt. Peter von Krusenstern hat noch in schickes Mondmodell gebastelt, das das ganze etwas verdeutlicht. Nun wird das Projekt für einige Wochen dort ausgestellt. Erfahrungsgemäß besuchen viele Gäste im Rahmen des Biergartens auch die kleine Galerie. Achim Brockhage bot mir ebenfalls die Möglichkeit dort auszustellen. Da kann ich natürlich nicht nein sagen!

 

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01.04.2013

Peter von Krusenstern hat mich bereits vor einigen Jahren eingeladen, an seinem Projekt MOONomenta 2020 teilzunehmen. Die Idee fand ich interessant: es werden viele kleine Bilder in der Größe 25 × 25 cm von verschiedenen Künstlern gemalt. Nicht nur viele, sondern sehr viele: Insgesamt sind es 1.264 kleine Kunstwerke. Die Bilder werden gescannt  und goldfarbig auf eine spezielle Folie (Mylarfolie) gedampft (goldfarbig wegen der Reflexion).

Das Gesamtkunstwerk hat eine Größe von ca. 10.000 qm. Die Folie ist sehr dünn und leicht. Insgesamt hat diese dann ein Gewicht von 80 kg und kann auf eine Größe von ca. 80 x 80 x 65 cm gefaltet oder gerollt werden.

Diese Folie wird dann von Astronauten auf der Mondoberfläche ausgebreitet. Die Folie reflektiert 99 % des einfallenden Sonnenlichtes. Mit einem Teleskop sollte man dann von der Erde aus das Bild als hellen Streifen auf dem Mond erkennen können.

Die nächsten bemannten Mondmissionen sind für 2018 geplant. Die Erste soll jedoch auf der Rückseite des Mondes stattfinden. Es folgen dann weitere. Zur Präsentation des ersten Kunstwerks auf dem Mond wird der Zeitraum zwischen 2020 und 2025 auf seiner sichtbaren Vorderseite angestrebt.

Peter hatte die Idee dass unsere Projekt bereits vorab eine LROReise in digitaler Form auf den Mond unternimmt.
Im Jahr 2009 schickte die NASA eine Mondsonde, den Lunar LRO-NameReconnaissance Orbiter (LRO) zum Mond.  Eine Namensliste der Teilnehmer des Projektes wurde auf einem Micro-Chip gespeichert und ist an Bord von LRO. Somit kreist mein Name mit einigen anderen aktuell auf der Umlaufbahn des Mondes in einem Orbit von 30 bis 50 km Höhe. Irgendwie aufregend!

Die „Ausstellungsfläche“, also die Folie  ist in 158 Reihen nebeneinander und 8 Reihen untereinander eingeteilt.

Und hier ist mein Beitrag zur MOOMomenta:

ScottyDie Idee zum Bild war folgende:  James Doohans (auch bekannt als Scotty)  größter Traum war eine Reise ins Weltall. Leider ging dieser Traum zu seinem Lebzeiten nie in Erfüllung.
Er wünschte sich, dass nach seinem Tod seine Asche im Weltall zerstreut wird. Seine Frau wollte ihm diesem Wunsch erfüllen und so wurde seine Urne 2 Jahre nach seinem Ableben in einer Kapsel in den Himmel geschossen. Der Urne wurde zudem eine CD beigelegt, die über 10.000 Abschiedsbotschaften von Fans und Freunden beinhaltete. Berichten zufolge landete die Kapsel jedoch nicht im All, sondern stürzte nach 6 km Höhe wieder ab und landete an einem nahegelegenen Militärstützpunkt. Auch der zweite Versuch zwei Jahre später misslang.

Mit meinem Bild kann ich James Doohan immerhin bis zum Mond schicken und ihn vielleicht dort für immer verewigen.

Nun wird in Heilbronn, in der „kleinsten Galerie der Welt“ das Projekt von Peter von Krusenstern  im Rahmen einer Vernissage am 12.04. vorgestellt. Ich freu mich schon!
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Weiteres folgt in Kürze…

 

 

 

 

 

 

 

 

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